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Home / Werk- & Betriebsfeuerwehren / Deutschland / Stahlindustrie

Stahlindustrie  (Hits: 30489)

Werkfeuerwehren in der Stahlindustrie
 

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AluNorf Neuss (12)

Bochumer Verein (2)

Der Bochumer Verein war ein vertikal integrierter Montankonzern mit Sitz in Bochum, zu dem mehrere Stahlwerke und Zechen gehrten, und der zeitweise ber 20.000 Menschen beschftigte. Er entstand im Jahr 1854 aus der Gussstahlfabrik Mayer und Khne und firmierte zunchst als Bochumer Verein fr Bergbau und Gustahlfabrikation (BVG). Das Unternehmen war zwischen 1926 und 1951 ein Betrieb des Grokonzerns Vereinigte Stahlwerke AG. 1965 fusionierte der BVG schlielich mit der Htten- und Bergwerke Rheinhausen AG des ewigen Konkurrenten Krupp,und wurde dann zur Friedrich Krupp Httenwerke AG. (Wikip.)

Das Hauptwerk war das Werk Gustahlfabrik an der Alleestr. in Bochum. Die Freiwillige Fabrikfeuerwehr wurde 1866 gegrndet. 1934 wurde sie in eine Berufsfeuerwehr umgewandelt, die Feuerwache befand sich beim Torhaus 5, am heutigen Colosseum.

Weitere Werke waren das Werk Bochum - Weitmar Rombacher Htte mit der Feuerwache 2 sowie Bochum - Langendreer (1945 geschlossen) und Wattenscheid - Hntrop (vor der Eingemeindung nach Bochum) bzw. Bochum - Weitmar Nord jeweils mit Feuerwehrgertehusern mit freiwilligen Krften.

Deutsche Edelstahlwerke GmbH (85)

Die Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft (DEW) war von 1927 bis 1974 ein Zusammenschluss von mehreren Edelstahlwerken, die mit zeitweise 15.000 Mitarbeitern grter europischer Edelstahlproduzent waren.(Wikip.)

Grossmann Solingen (1)

Werkfeuerwehr Grossmann Solingen

Hoesch AG (18)

Die Hoesch AG war ein bedeutendes Stahl- und Montanunternehmen mit Standorten im Ruhrgebiet und im Siegerland. Es wurde 1871 von Leopold Hoesch in Dortmund als Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG gegrndet und 1991 vom damaligen Krupp-Konzern (heute ThyssenKrupp) bernommen.(Wikip.)

Henrichshtte Hattingen (0)

Die Henrichshtte ist ein ehemaliges Httenwerk in Hattingen.Der grte Teil des Werkes ist heute abgerissen. Im ehemaligen Verwaltungsgebude des Werkes, in dem auch die Feuerwache der Werkfeuerwehr war, befinden sich heute Behrden und Bros. Ein Hochofen des Werkes wurde erhalten und wird heute als Museum betrieben.

Gegrndet wurde die Henrichshtte 1854. Ihren Namen erhielt sie auf Anregung des ersten Httendirektors Carl Roth nach dem Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode (17721854). Sie war eines der traditionsreichsten Httenwerke des Ruhrgebietes, bekannt fr ihren Edelstahl.

Trotz wechselnder Eigentumsverhltnisse (1904-1930 Henschel & Sohn,1930 bis 1963 Ruhrstahl, 1963 bis 1974 Rheinstahl, ab 1974 Thyssen AG, usw.) blieb der Name Henrichshtte stets bestehen. Beginnend im Jahre 1987 wurde die Henrichshtte stillgelegt (1987 Hochofen 3 und Walzwerk, 1993 Stahlwerk, 2003 Schmiede). Die Werkfeuerwehr wurde aufgelst, ein Fahrzeug (TLF 16) an die Feuerwehr Hattingen bergeben.(Wikip.)

Hydro Aluminium Grevenbroich (6)

Stahlwerke Bochum (1)

Die Stahlwerke Bochum AG (SWB) gehen zurck auf die Seilfabrik Vennemann aus den Anfngen des 19. Jahrhunderts und sind neben dem ehemaligen Bochumer Verein der grte Stahlstandort in Bochum mit Walzwerk und Stahlgieanlagen. Nach mehreren Eigentmerwechseln produzieren heute ThyssenKrupp Electrical Steel und die Stahlwerke Bochum GmbH als Nachfolgeunternehmen am Standort Castroper Strae.(Wikip.)

Scharwarth Metallwaren (0)

Betriebsfeuerwehr Scharwarth Sprockhvel

ThyssenKrupp AG (232)

Die ThyssenKrupp AG ist ein deutsches Industrieunternehmen und Deutschlands grtes Stahl- und Technologieunternehmen. Der Konzern mit Firmensitz in Duisburg und Essen entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch-Krupp mit der Thyssen AG.(Wikip.)

Friedrich Krupp Httenwerke AG (73)

Die Friedrich Krupp AG war ein deutsches Schwerindustrie-Unternehmen mit Sitz in Essen. Es entstand Anfang des 20. Jahrhunderts unter der Fhrung des Chemnitzers Gustav Hartmann aus dem Kruppschen Familienunternehmen. Die offizielle Schreibweise, die sich auf Aktien, Briefbgen usw. fand, lautete Fried. Krupp AG. Durch den Erwerb der Mehrheit an der Hoesch AG bildete sich 1992 die Friedrich Krupp AG Hoesch-Krupp. Seit der Fusion mit der Thyssen AG im Jahr 1999 ist das Unternehmen Teil der ThyssenKrupp AG.

Duisburg-Httenheim

Im Duisburger Sden wurde vom Essener Unternehmen Schulz-Knaudt im Jahr 1909 ein Siemens-Martin-Stahlwerk mit drei fen von je 40 Tonnen Abstichgewicht gebaut. Die Jahresproduktion betrug damals ca. 110.000 Tonnen Rohstahl. Im Jahr 1914 bernahm Mannesmann dieses Werk in der damaligen Gemeinde Duisburg-Huckingen (heute Stadtteil Duisburg-Httenheim) als Abteilung Schulz-Knaudt. Das Werk wurde 1932 in Heinrich-Bierwes-Htte umbenannt.

Die Firmen Krupp und Mannesmann beschlossen Ende 1987 die Zusammenfhrung ihrer beiden Duisburger Stahl-Standorte in Httenheim und Rheinhausen auf dem Gelnde der Httenwerke in Duisburg-Httenheim. Der andere Standort, das Httenwerk Rheinhausen wurde 1993 geschlossen.

Duisburg-Rheinhausen

Die Htten- und Bergwerke Rheinhausen AG war eine Gesellschaft innerhalb des kruppschen Firmenimperiums. Sie betrieb ein Httenwerk in Rheinhausen am Niederrhein, das seit 1975 ein Stadtbezirk von Duisburg ist.Bis zu 16.000 Menschen fanden in den 1960er Jahren bei Krupp Arbeit, viele von ihnen kamen aus der Stadt Duisburg und dem niederrheinischen Hinterland. Daher wird die Bahnlinie 33 auf der Niederrheinstrecke, die von Kleve ber Xanten, Rheinberg und Moers nach Rheinhausen fhrt, traditionell noch immer Hippeland-Express genannt (offizielle Bezeichnung: Der Niederrheiner), denn damals transportierte diese Linie Industriearbeiter aus dem landwirtschaftlich geprgten Kreis Kleve mit seiner traditionellen Ziegenzucht zum Httenwerk.

Die Firma Krupp nahm dabei lange Zeit eine wichtige Rolle fr die urbane Entwicklung Rheinhausens ein: Krupp lie eine Mustersiedlung fr Stahlarbeiter bauen (Margarethensiedlung), einen kleinen Bahnhof am Werkstor I (Bahnhof Rheinhausen-Ost) sowie ein Krankenhaus, das den Namen seiner Tochter Bertha trug. Auch war die Firma Krupp, vor allem in der 1. Hlfte des 20. Jahrhunderts eine Firma, die fr ihre Beschftigten zahlreiche soziale Einrichtungen schuf. Von Krupp-eigenen Konsumgeschften, in denen zunchst nur Werksangehrige und ihre Familien einkaufen konnten, ber einen Krupp-eigenen Kindergarten, eine Krupp-eigene Bcherei, das erwhnte Berthakrankenhaus, eine eigene Badeanstalt (am Kruppsee), Growschereien fr die Familien der Beschftigten bis hin zu Kuranlagen an Luftkurorten. Rheinhausen war Krupp und Krupp war Rheinhausen. Beschftigte bei der Firma Krupp blieben dort ein Leben lang und vor allem die Shne fingen auch dort an zu arbeiten, die Tchter heirateten die Shne anderer Kruppianer. Die gewerkschaftliche Organisationsquote der Krupp-Beschftigten in der IG Metall lag bei fast 100 %.

Durch die Gewerbesteuereinnahmen von Krupp konnten in den 1960er und beginnenden 1970er Jahren durch die Stadtverwaltung viele soziale Einrichtungen, wie sechs Jugendzentren, fnf Altentagessttten, 19 Kindergrten, Frei- und Hallenbdern eingerichtet werden, sowie eine international beachtete Sporthalle (Krefelder Strae) und eine groe Veranstaltungshalle (Rheinhausenhalle). Es wurden bereits in den 50er Jahren der Rheinuferpark und der Volkspark Rheinhausen gegrndet (Rheinhausens grne Lungen) und an sehr vielen Straen wurden Alleebume gepflanzt, die dem Stadtteil insbesondere ab den 1980er Jahren ein parkartiges Aussehen verschafften. Allerdings sorgte der Einfluss der Firma Krupp auch dafr, dass sich keine Konkurrenzfirmen ansiedeln konnten, die im rtlichen Arbeitskrftereservoir htten wildern knnen. Dadurch war in dieser Stadt eine extreme Monostruktur gegeben.

Bochum


(Wiki)

Mannesmann AG (0)

Die Geschichte des Industriekonzerns Mannesmann geht zurck auf die Brder Max (18571915) und Reinhard Mannesmann (18561922) aus Remscheid, die 1885 das erste Verfahren zur Herstellung nahtloser Stahlrohre durch Walzen erfanden das Schrgwalzverfahren. Dazu experimentierten sie jahrelang in der von ihrem Vater, Reinhard Mannesmann senior (18141894), geleiteten Feilenfabrik (Firma A. Mannesmann, gegrndet 1776 von Arnold Mannesmann, heute A. Mannesmann Maschinenfabrik GmbH) in Remscheid-Bliedinghausen. Reinhard Mannesmann, der Vater, war von der Erfindung seiner Shne berzeugt und grndete mit verschiedenen Geldgebern und deren Erfindungen als Einlage in der Folge Werke zur Produktion nahtloser Stahlrohre in Bous (1886), Komotau/Bhmen (1887), Landore/Grobritannien (1887) und Remscheid (1888). Diese Werke gerieten jedoch schnell in finanzielle Schwierigkeiten, u. a. weil das Verfahren technisch noch nicht fr die industrielle Produktion ausgereift war. Der endgltige technische Durchbruch gelang den Brdern Mannesmann erst 1890 mit der Erfindung des sogenannten Pilgerschrittverfahrens durch Max Mannesmann, mit dem die durch Schrgwalzen hergestellten nahtlosen, dickwandigen Hohlkrper industriell zum marktfhigen Rohr ausgewalzt wurden. Die Kombination beider Walzverfahren wurde als Mannesmann-Verfahren weltweit berhmt. Noch heute werden nach dem Mannesmann-Verfahren oder nach dem Schrgwalzverfahren in Kombination mit dem spter entstandenen Stopfen- und Rohrkontiwalzen weltweit nahtlose Stahlrohre produziert.
Die u. a. durch die technischen Anfangsschwierigkeiten verursachten Finanzprobleme der so schnell gegrndeten Mannesmannrhren-Werke erzwangen 1890 einen unternehmerischen Neuanfang. Am 16. Juli 1890 wurden die bestehenden Rhrenwerke mit Ausnahme des britischen Werkes, das erst einige Jahre spter eingegliedert wurde in der Deutsch-sterreichische Mannesmannrhren-Werke AG mit Sitz in Berlin zusammengefasst. Dieses Datum gilt als Grndungsdatum des Mannesmann-Konzerns. 1893 verlegte das Unternehmen seine Verwaltung und spter auch seinen Sitz nach Dsseldorf, damals das Zentrum der deutschen Stahlrhrenindustrie. Reinhard und Max Mannesmann schieden aus dem Unternehmensvorstand aus, wenige Jahre spter auch aus dem Aufsichtsrat. Ebenfalls um die Jahrhundertwende nahm das Unternehmen die Produktion geschweiter Stahlrohre auf.
Viele Jahrzehnte lang wurde die Bezeichnung Mannesmannrohr als Synonym fr das nahtlose Stahlrohr benutzt. Es war den damals verbreiteten Guss- und Schweirohren weit berlegen und erffnete vielen Bereichen der Technik, vor allem dem Fahrzeug-, sowie dem Maschinen- und Anlagenbau, neue Mglichkeiten. Noch im Grndungsjahr des Unternehmens verlegte Siemens im Kaukasus mit Mannesmannrhren die weltweit erste moderne ldruckleitung. Heute werden fr Pipelines in der Regel geschweite Grorohre verwendet. Es folgten weltweite Lieferungen, u. a. fr Wasserversorgungsanlagen, l- und Gaspipelines, Leitungs- und Straenbeleuchtungsmasten.
1908 benannte sich das Unternehmen in Mannesmannrhren-Werke AG um. Die Mannesmannrhren-Werke AG entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zur Sicherung der Unabhngigkeit vom reinen Stahlverarbeiter zum vertikal strukturierten Eisen- und Stahlkonzern. Sie bernahm u. a. Erz- und Kohlezechen und errichtete eigene Stahlproduktionen in Saarbrcken, Gelsenkirchen und Duisburg-Huckingen. Es folgten mit Maschinenfabriken (Produktion von Rohrwalzwerken) und Rohrleitungsbau auch erste Investitionen im Bereich der Weiterverarbeitung. Auerdem besa der Konzern eine eigene weltweite Handelsorganisation mit Binnen-Reederei.(Wiki)

Salzgitter AG (22)

Die Salzgitter AG ist ein brsennotierter Stahlkonzern mit Sitz in Salzgitter. Die Salzgitter-Gruppe besteht aus mehr als 100 Einzelunternehmen, darunter die Salzgitter Flachstahl-, die Ilsenburger Grobblech-, die Peiner Trger GmbH sowie die Mannesmannrhren-Werke. Im Jahr 2012 (2011) erzielte die Gruppe einen Umsatz von 10,39 (9,84) Milliarden Euro. Die Salzgitter-Gruppe beschftigt weltweit ber 25.000 Mitarbeiter, sie ist in den Bereichen Flach- und Profilstahl der fnftgrte europische Hersteller und nimmt eine weltweite Spitzenposition im Rhrenbereich ein.
Die Firmierung Salzgitter AG steht fr zwei unterschiedliche Unternehmen:
Erstens fr die 1962 aus der vormaligen Reichswerke AG fr Berg- und Httenbetriebe hervorgegangenen Salzgitter AG, die 1989 von der Preussag AG bernommen wurde.
Zweitens fr die 1998 neu gegrndete Salzgitter AG, welche aus der Ausgliederung des Stahlbereichs der Preussag AG (Preussag Stahl AG) entstanden ist.(Wiki)



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