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Manuel



   

 

Home / Werk- & Betriebsfeuerwehren / Deutschland / Werften und Schiffbauindustrie

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Blohm & Voss Hamburg ( HH ) (0)

Blohm + Voss (Schreibweise bis 1965: Blohm & Voss) ist eine deutsche Schiffswerft mit Hauptsitz in Hamburg-Steinwerder am sdlichen Ufer der Norderelbe. Sie wurde 1877 gegrndet und gilt als letzte der Growerften im Hamburger Hafen. Seit 1996 sind die Geschftsbereiche der Werft in eigenstndige Gesellschaften berfhrt: die Blohm + Voss Shipyard GmbH fr Schiffbau, die Blohm + Voss Repair GmbH fr Schiffsreparaturen sowie die Blohm + Voss Industries GmbH fr Maschinen- und Anlagenbau.

Meyerwerft Papenburg ( EL ) (2)

Die Meyer Werft GmbH & Co. KG ist ein deutsches Schiffbauunternehmen, das vor allem durch seine groe Werft in Papenburg (Landkreis Emsland) bekannt ist. Die Papenburger Werft ist Ankerpunkt der Europischen Route der Industriekultur (ERIH) und Teil der Route der Industriekultur im Nordwesten. Die Werft wurde am 28. Januar 1795 als Holzschiffswerft gegrndet. Das Unternehmen befindet sich in siebter Generation im Besitz der Familie Meyer.

In Papenburg gab es bis 1920 etwa zwanzig Werften. Nur die Meyer Werft berlebte bis ins 21. Jahrhundert, unter anderem weil das Unternehmen bereits 1872 auf Initiative von Joseph L. Meyer mit dem Bau von Stahlrumpfschiffen mit Dampfmaschinenantrieb begann. 1913 wurde mit Zustimmung des Reichskolonialamtes im Auftrag der Ostafrikanischen Eisenbahn-Gesellschaft auf der Meyer-Werft das Dampfschiff Goetzen erbaut, das auf dem afrikanischen Tanganjikasee verkehrt, benannt nach Gustav Adolf von Gtzen. Zwischen den beiden Weltkriegen baute die Werft vor allem Fischdampfer, Lotsenboote, Feuerschiffe sowie Passagierschiffe fr die Kstenfahrt. Whrend des Zweiten Weltkrieges war die Werft vor allem mit Reparaturauftrgen beschftigt. Fr die Kriegsrstung wurden in geringer Zahl kleinere Einheiten wie U-Jagdboote neu gebaut. Nach den Kriegen wich die Werft auch auf den Bau von Maschinen aus, wodurch sie die Nachkriegsjahre berdauern konnte. Seit 1961 wurden hier auch rund 55 Gastanker hergestellt. Der erste war die Kirsten Tholstrup mit 900 m. Der grte auf der Meyer Werft gebaute Tanker war die Donau mit 30.000 Kubikmetern Tankvolumen. Von 2011 bis 2013 entstand der neue LNG-Tanker Coral Energy fr die niederlndische Reederei Anthony Veder (Rotterdam).

Seit ihrer Grndung bis in die 1980er Jahre befand sich die Meyer Werft in der Papenburger Stadtmitte. Vor allem durch Platzmangel aufgrund stetig wachsender Neubauten war die Werft gezwungen, ihren Sitz an den heutigen Standort im Auenhafen direkt an der Ems zu verlagern. Auf dem ehemaligen Gelnde befindet sich heute das Kulturzentrum Forum Alte Werft.

In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hat sich die Meyer Werft international durch den Bau von Autofhren, Passagierfhren, RoRo-Schiffen, Containerschiffen, Tiertransportern und seit Mitte der 1980er Jahre vor allem durch den Bau von Kreuzfahrtschiffen einen Namen gemacht.
1985 lief das erste Kreuzfahrtschiff der Werft vom Stapel. Die Homeric war das letzte Kreuzfahrtschiff dieser Gre, das mit einem klassischen Quer-Stapellauf zu Wasser gelassen wurde. Es war auch das einzige Schiff dieser Gre, das jemals zur Meyer Werft zurckgekehrt ist; 1990 wurde es hier um 40 Meter auf 244 Meter verlngert.

Die folgenden Kreuzfahrtschiffe wurden in dem zur damaligen Zeit weltweit grten berdachten Baudock gebaut, das 1987 in Betrieb genommen wurde. Die Halle misst nach einer Verlngerung um 100 Meter in den Jahren 1990/1991 heute 370 Meter in der Lnge, sie ist 101,5 Meter breit und 60 Meter hoch. Das Dock in dieser Halle hat eine Lnge von 358 Meter und eine Breite von 39 Meter.

Im Jahr 2000 wurde mit dem Bau einer zweiten berdachten Baudockhalle (384 Meter Lnge, 125 Meter Breite und 75 Meter Hhe) begonnen. Innerhalb der im Jahr 2002 fertiggestellten zweiten Halle misst das Dock 362 45 Meter. Ebenfalls wurden neue Vorfertigungshallen errichtet, in denen vor allem Laserschweitechnik eingesetzt wird. Im Dezember 2007 begannen die Bauarbeiten fr die Verlngerung der zweiten Halle um 120 Meter. Mit 504 Meter Lnge ist diese Halle seitdem das weltweit grte berdachte Baudock. Die symbolische Grundsteinlegung erfolgte am 18. Januar 2008 durch Werft-Chef Bernard Meyer sowie den damaligen Ministerprsidenten Niedersachsens, Christian Wulff. Am 31. August 2008 wurde das 2000 Tonnen schwere Dach fr die Erweiterung der Bauhalle in die neue Position gehoben.
Von 2005 bis 2013 wurden sieben Clubschiffe der Sphinx-Klasse fr AIDA Cruises gebaut. Im September 2008 wurde das Schiff Celebrity Solstice, das erste der fnf Schiffe der Solstice-Klasse fr Celebrity Cruises, abgeliefert. Das Schiff hat eine Vermessung von 122.000 BRZ, womit die Meyer Werft erstmals die 100.000-BRZ-Marke berschritt. Die seit 2014 an Royal Caribbean Cruises abgelieferten Kreuzfahrtschiffe der Quantum-Klasse sind sogar mit rund 167.000 BRZ vermessen.

Im Mai 2011 feierte die Werft das 25-jhrige Bestehen des eigenen Kreuzfahrtschiffbaus.

Die Werft verlngerte 2017 die Halle 6 um rund 25 Meter und eine weitere Halle um rund 100 Meter.
Am 27. Mrz 2015 unterzeichnete Carnival Corporation & plc eine Absichtserklrung fr den Bau von neuen Schiffen fr Aida, Costa und andere Reedereien des Konzerns, die auf den Werften in Turku und Papenburg gebaut werden sollen. Weitere Auftrge fr Disney Cruise Line folgten 2016 und 2017.

Im Oktober 2018 bestellte Silversea Cruises zwei Kreuzfahrtschiffe der Evolution-Klasse bei der Meyer Werft. Das erste der Schiffe der Ultra-Luxus-Klasse soll 2022 abgeliefert werden. Die Gre der Schiffe ist noch nicht bekannt.

2018 musste die Werft die Ablieferung eines Neubaus verschieben. Die AIDAnova, die zunchst am 15. November 2018 abgeliefert werden sollte, wurde erst am 12. Dezember bergeben.

Nordseewerke Emden ( EMD ) (0)

Das Unternehmen hat eine wechselvolle Geschichte und war bis 2010 ein Tochterunternehmen des ThyssenKrupp-Konzerns in deren Konzernbereich ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Die Werft zhlte zu den grten deutschen Marinewerften. Bis 2009 hatte sie circa 1400 Beschftigte in den drei Bereichen Marineschiffbau, Handelsschiffbau und Schiffsreparatur. Groe Teile der Werft wurden von SIAG bernommen, die hier Bauteile fr die Windenergiebranche fertigte. Nach einem weiteren Eigentmerwechseln wurde im Jahr 2015 ber das Vermgen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren erffnet und die Gesellschaft aufgelst. Ende 2016 wurde der Bau von Schiffsteilen durch die Nordseewerke Emden Shipyard aufgenommen, die im August 2018 in die Insolvenz ging. In der Folge wurden die Neue Nordseewerke gegrndet.

Auf einem Teil des Gelndes ist die Emder Werft und Dockbetriebe GmbH als Tochterunternehmen der im Schifffahrtssektor spezialisierte Hamburger Gesellschaft Seafort Advisors beheimatet. Dieses Unternehmen konzentriert sich auf die Aufgabe als Reparatur- und Servicewerft. Auf einem weiteren Teilareal verblieb bis Mrz 2010 ein Teilstandort von TKMS.

Howaldtswerke- Deutsche Werft GmbH ( KI ) (2)

Die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (HDW) in Kiel wurde Ende 2012 in ThyssenKrupp Marine Systems GmbH (TKMS) umbenannt. Die Unternehmensgeschichte der grten deutschen Werft reicht bis zur Grndung einer Eisengieerei und Dampfkesselbauanstalt im Jahr 1838 zurck. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften beschftigt die HDW-Gruppe rund 6600 Mitarbeiter in Deutschland, Griechenland und Schweden.

Der Sitz der Gruppe ist Kiel mit Haupt-Aktivitten in Kiel, Karlskrona und Malm in Schweden sowie Skaramagas in Griechenland. Ein Schwerpunkt ist der Bau von U-Booten. Mit moderner Wasserstofftechnik wird international eine fhrende Position im konventionellen U-Boot-Bau eingenommen. Ebenfalls stammten die ersten Tarnkappen-Korvetten der Welt von der Tochtergesellschaft Kockums AB in Schweden.
Seit 2005 ist HDW Teil der TKMS, zu der u. a. Blohm + Voss in Hamburg gehrte. Dazu hat die ThyssenKrupp AG die HDW vom US-Finanzinvestor OEP One Equity Partners gegen Gewhrung einer Beteiligung von 25 % an der neuen Holding ThyssenKrupp Marine Systems bernommen. Der Vertrag wurde von der Kartellbehrde genehmigt. HDW-Hagenuk Schiffstechnik, wurde im Rahmen dieses Verfahrens an Imtech Marine & Offshore bereignet. Zunchst sollen alle Standorte erhalten bleiben. Langfristig soll ein europischer Verbund angestrebt werden. Das Geschft war umstritten: Zum einen wurde nach den Plnen von ThyssenKrupp die Konzernzentrale der TKMS nach Hamburg verlagert, der gesamte berwasserschiffbau soll eigentlich nach Emden und in Kiel blieben nur die U-Boote. Die Gewerkschaften und die dort Arbeitenden befrchten den Verlust von bis zu 1000 Arbeitspltzen in Kiel. Ende 2012 wurde im Rahmen der Umstrukturierung des ThyssenKrupp-Konzerns auch der Bereich ThyssenKrupp Marine Systems umgebaut. Die Kieler Traditionswerft HDW wurde am 10. Dezember 2012 in ThyssenKrupp Marine Systems GmbH umbenannt. ThyssenKrupp hat die beiden Geschftsbereiche Anlagenbau und Marineschifffahrt zusammengefasst in dem Bereich Industrial Solutions, zu dem auch die ThyssenKrupp Marine Systems-Betriebe in Kiel (bisher HDW), Hamburg (frher Blohm+Voss Naval), Emden (ebenfalls Blohm+Voss Naval) und schwedischen Karlskrona (Kockums) gehren. Damit ist der Name HDW Industriegeschichte. Kiel hat knftig den Status einer Dachgesellschaft fr die ThyssenKrupp Marine Systems-Standorte



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